≈ Vipassana Meditation

Von 19.8.-23.8.2019 nahm ich an den „sit & serve“-Tagen im Vipassana Zentrum in Mont Soleil in der Schweiz teil. Bei Vipassana handelt es sich um eine buddhistische Meditationslehre, die durch S.N. Goenka, einem burmesischen Laien, in vielen Teilen der Welt bekannt wurde. Die Meditationspraxis ist explizit nicht an ine bestimmte Religion gebunden. Es geht einzig und allein um das Erlernen einer Meditationstechnik um den Geist zu beruhigen.
In eigenen Zentren werden unterschiedliche Kurse angeboten. Der Ablauf unterliegt einem vorgegebenen Regelwerk. Genauere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten z.B. www.vipassana.org.

Der Tagesablauf ist strukturiert.
5.30 Uhr Wecken;
5.55 Uhr Meditation;
6.30 Uhr Frühstück;
8.oo-9.00 Uhr Meditation;
9.00-12.00 Uhr Arbeitseinsatz in wahlweise Garten, Wäscherei, Küche oder Hausreinigung,
12.00 Uhr Mittagessen, Pause;
14.30-15.30 Uhr Meditation;
15.30-18.00 Uhr Arbeitseinsatz;
18.00-19.00 Uhr Meditation;
19.30 Uhr Abendessen;
20.15 Uhr Filmvorführung
z.B „doing time, doing Vipassana“ u.a. auf youtube zu sehen. Es geht um ein Vipassana Meditationsprojekt in Tihar, dem grössten Gefängnis in New Delhi, Indien. Dieser Film hat mich persönlich sehr beeindruckt. Sehr sehenswert!
22.00 Uhr Lichter löschen.
Ach ja, kein Handy, kein Tablet, keine Bücher. Es ist machbar, wenn auch ungewohnt.

Die 4 Tage im Meditationszentrum haben mich wieder zentriert. Ruhe, um sich selbst wieder klar wahrzunehmen, einfach, regelmässig und gut zu essen (vegetarisch, meist vegan), Kontakt zu Menschen aus aller Welt, wertschätzender Umgang, gemeinsam arbeiten und meditieren. Es mangelt an nichts.

Das komplette Vipassana Angebot und die dazu gehörigen Arbeiten finden auf unentgeldlicher Basis statt. Eine grossartige Sache, meine ich.

Gestärkt und erfüllt trete ich wieder die Heimreise an.

Metta, das ist das Pali-Wort für allumfassende Liebe für sich selbst, geliebte Menschen und letzendlich alles, was uns umgibt.

In diesem Sinne, Metta